Bilder

Es sind momentan schon ein paar Fotos hochgeladen =)

Es folgt noch mehr =)


http://www.flickr.com/photos/109861202@N02/

26.11.13 16:12, kommentieren

27.11.13, eine mittwoch Nacht

Hallo Leute =)

sorry, dass es momentan so recht schleppend hier läuft.
ich war/bin grade etwas faul und hatte auch nicht immer die Zeit hier mich hinzusetzen und die Texte zu schreiben.

So viel ist eigentlich auch nicht passiert:

- War das Wochenende vom 8.-11. in Sydney
- vom 12.-16. im Outback / in der Nähe von Connabarabran
- vom 16. bis heute immer noch in Sydney
-> während dem ich dann Arbeit- und auf Wohnungssuche war

Kurz: Die Suche war erfolgreich. Habe jetzt einen Job in einem Warehouse (->http://www.decorativeevents.com.au) und ein Wohnung mit 4 weiteren (3 Mongolen und ein Japaner)

Bis Ende der Woche werde ich aber den Blog auffrischen! =)

26.11.13 15:23, kommentieren

4. - 8.11.13 / Byron Bay

Tag 1:
Der Bus fuhr über Brisbane nach Byron. In der ersten Hälfte, von Noosa nach Byron, war der Bus recht kacke. Es hat etwas gestunken und er war nicht so gemütlich wie die neueren. =/

Die Fahrt dauerte 6 Stunden. Als wir in Brisbane angekommen sind, wurde zu nächst der Bus gewechselt und man hatte noch etwa 1 Stunde Aufenthalt. Irgendwann bin ich dann auch am Ziel angekommen. In NSW (North South West) gibt es die Sommerzeit und somit musste man erst wieder mal die Uhren 1 Stunde vorstellen.

In Byron war ich im Cape Byron YHA untergebracht, wo ich mich mit dem Tom getroffen habe. Ihn kenne ich noch von Sydney und da er gerade am hochfahren ist, haben wir uns in Byron Bay verabredet. Ich hatte mich ziemlich gefreut mal wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen. In meinem Zimmer ist am gleichen Tag ein seltsamer Mann eingezogen. Ich weiß nicht genau wie alt er war, aber ich schätze ihn mal so auf Ende 30/Anfang 40. Irgendwie war er ständig am reden und sich bewegen. Er hat mich an den jungen Australier aus Airlie Beach erinnert, nur älter. Na ja. Jedenfalls bin ich später kurz in den Aldi meine Vorräte aufzufüllen. Die Preise sind eigentlich normal und die Auswahl ist dem von Deutschland sehr ähnlich.
Später habe ich dann mit dem Tom beschlossen etwas Goon zu kaufen und es ist uns direkt aufgefallen, dass es nur 2l Boxen gibt. Eigentlich nicht schlimm, wir waren auch nur zu zweit, aber die kosten genau so viel wie 4l Boxen.... unfair. Allerdings blieb uns nichts anderes übrig und wir kauften eine Box. Wir setzten uns dann in die Lounge und redeten die ganze Zeit. Mir ist dann aufgefallen, dass ich nicht in 3 Nächten in Sydney sein muss, sondern erst in 4. Somit beschloss ich 2 Nächte in Byron zu bleiben.

Tag 2:
Wie gesagt, so getan. Am nächsten Morgen habe ich dann für eine weitere Nacht verlängert. Später haben wir dann entschieden etwas am Strand entlang zu laufen und haben einen recht coolen Aussichtspunkt gefunden. Er war mehr eine Fels, der ein paar Meter vom Strand entfernt ist und auf dem eine Plattform montiert war. Auf der Plattform sahen wir dann einen Leuchtturm, den wir als nächstes Ziel anpeilten. Auf dem Weg dahin waren wir dann auch am östlichsten Punkt Australiens. WOW, das war ein Erlebnis! Nein eigentlich nicht so, war nichts besonderes. Deshalb sind wir dann auch weiter gelaufen und kamen dann am recht stürmischen Leuchtturmstandort an. Am Leuchtturm gab es kostenlose Führungen, wenn mindestens 10 Leute mitmachen. Mit uns waren es dann schon mal 2 mehr und als dann noch ein paar kamen, fand sie dann auch statt.

Auf dem Weg den wir zum Leuchtturm zurücklegten, gab es anscheinend eine Braunschlange. Ein Schild warnte einem am Leuchtturm, dass sie nicht giftig und gefährlich sei, aber als uns eine Aufsichtsperson fragte, ob wir sie gesehen haben, hat sie gesagt, dass sie gefährlich, giftig und aggressiv ist. Gut zu wissen...

Nach der Führung wanderten wir dann weiter. Und auf dem Weg trafen wir 2 Männer, die gerade einen Gleitschirm aufbauten. Wir schauten ihnen zu und wurden dann gefragt, ob wir nicht auch mal wollen. Wir willigten ein und hatten dann einen kostenlosen Tandemflug. Das Adrenalin stieg direkt an als man am Rand stand und man wusste, dass man gleich darunter springt.

Nein, leider hat er uns das nicht gefragt. Er hat uns nur gefragt, ob wir ihn beim Absprung behilflich sein können, da es sehr sehr windig war und er anscheinend noch nicht viel Erfahrung hatte. Es war nicht leicht den Schirm unten zu halten, aber es dauerte nicht lange und da ist er dann gestartet.

Ich glaube wir waren 4 oder 5 Stunden unterwegs und als wir dann am Hostel ankamen, hatten wir die Idee mal was gutes zu kochen. Mal keine Instant Nudeln oder so etwas. Der Plan war Reis mit Hühnchen in einer Sahnesoße. Wir kauften die nötigen Sachen ein und auf dem Rückweg hatte ich das Gefühl, dass es mir hier gefällt und ich eigentlich noch nicht gehen wollte. In Port Maqucarie wollte ich noch die Lisa und die Franzi treffen, aber später berichteten sie, dass es dort nicht so gut ist und dass wir uns einfach in Byron treffen. Somit hat das auch gepasst und ich verlängerte um weitere 2 Nächte. Das Essen war richtig lecker und wir waren auch recht stolz auf uns, dass wir das hinbekommen haben.

Wir hatten für den Abend mal Lust auf Bier und kauften uns im Bottle shop mal ein günstiges Bier. Es kam aus Korea und hieß „CleanSkin“. Es war zwar kein deutsches gutes Bier, aber man konnte es trinken. Leider hatten wir am nächsten morgen keine reinere Haut...

In der Zeit, wo wir gewandert sind, hat sich mein Zimmer mit Franzosen, einem französisch sprechendem Kanadier und einem Deutschen gefüllt. Die auch recht nett waren bzw. nett sind.

Tag 3:

Am nächsten Tag war nicht viel geplant. Gefrühstückt, kurz vom Frühstück ausgeruht und dann an den Strand etwas chillen. Dort haben wir dann auch die Johanna wiedergetroffen, die ich auf Fraser kennengelernt habe. Sie hat erzählt, dass sie sich von ihrer Freundin getrennt hat und dass sie jetzt jeweils alleine weiter reisen. Es hat anscheinend nicht so geklappt. Man hatte es schon in Fraser/Rainbow gemerkt, dass sie sich schon nicht mehr so gut verstanden haben.
Ihr Van sah recht gut aus. Auf ihm waren die Gorillaz gesprayt und das auch richtig gut! Hat mir gefallen.

Wir waren ein paar Stunden am Strand und hatten etwas Spaß mit den Wellen. Es ist manchmal recht krass wie leicht man sich begeistern lässt...:D Hier von ein paar Wellen....Leider war das Wasser salzig und hat etwas in den Augen gebrannt :/ Hat uns nicht so gefallen, weil das Meer an der Ostküste so gut wie immer salzig ist.

Später haben wir dann einen Trip nach Nimbin gebucht und festgelegt, dass wir am Abend mal ausgehen, da wir von ein paar Leuten ein Bändchen bekommen haben, mit dem man freien Eintritt bekommt...Na ja als wir da ankamen, mussten wir doch bezahlen, da das nur bis 10 galt und wir um 11 dort waren. Im Club war es auch nicht sehr besser als vor dem Club. Es war zwar etwas los, aber es war schlechte Musik. Somit tranken wir unseren Cider aus und gingen dann wieder ins Hostel.

Tag 4:
Heute war unsere Fahrt nach Nimbin angesagt. Nimbin ist so eine Hippie-Kommune, die recht bekannt ist und es ist ein Punkt auf der To-Do-Liste, wenn man in Byron ist.
Nimbin war anscheinend vor 1973 nur so einzelne Farmen, denen es noch nicht mal gut ging. Zufälligerweise hatten Studenten mal Lust auf eine Auszeit und machten dort ein Fest und einigen gefiel es so gut dort, dass sie dort blieben. So ist Nimbin entstanden – laut unserem Busfahrer. Nimbin ist nicht sehr groß. Es ist eigentlich mehr eine Straße, die eine Abzweigung hat und dort ist dann ein Bowling Club, ein Schwimmbad und ein kleiner Skatepark.
Gestartet sind wir um 10 und sind so gegen 4 Uhr wieder am Hostel rausgeworfen worden.

Danach haben wir uns einfach nochmal an den Strand gelegt und nur geredet. Haben uns noch nicht einmal richtig gesonnt. Da es mein letzter Abend war und die Lisa und die Franzi kommen wollten, wollten wir heute nochmal feiern gehen, aber daraus wurde irgendwie nichts...:D Schade. Es wurde auch nichts, dass wir die 2 Mädels sahen. Ihr Bus hatte 2 Stunden Verspätung und kam dann doch früher als erwartet und somit haben sie dann ihr Bus verpasst. Auch Schade. Somit kamen sie Freitag in der früh in Byron hat.


Tag 5:
Heute fuhr ich zurück nach Sydney, um den Tim und die Selina zutreffen, ein paar Sachen einzukaufen für das Outback Farm Training und einfach so, um ein paar Tage Ruhe zu haben.
Der Bus ging um 7:45 (die 2 Mädchen kamen um 7:50, wir haben uns leider knapp verpasst, aber es gibt bestimmt noch Gelegenheiten sich zu treffen) und die Fahrt dauerte 11 Stunden.... -.-
Wir haben in paar Städten gehalten und in Kaluah wechselten wir den Bus.

Zur Reise nach Sydney gibt es auch etwas zu erzählen. Es gibt leider immer irgendwas und es wird auch nie langweilig. Als den Bus buchen wollte, sagte mir die Greyhound Seite, dass ich nicht nach Sydney fahren kann, da ich nicht mehr genügend Kilometer hätte. Hm. Eigentlich hatte ich keinen Kilometerpass, deshalb war mir das nicht so schlüssig. Darum bin ich dann in den Greyhound Shop in Byron gegangen, um nachzufragen. Und nach einem Gespräch mit Greyhound persönlich ergab sich:
In Cairns hatte ich mein Bus verpasst und weil ich nachts niemand bei der Greyhound Nummer erreicht habe und am folgenden Tag es nicht mehr probiert habe, bin ich für das System von Greyhound die Strecke von Cairns nach Townsville 2 mal gefahren. Ich hätte am nächsten Tag nochmal bei Greyhound anrufen sollen und sagen sollen, dass ich den Bus verpasst habe und sie bitte die Strecke stornieren sollten. Das habe ich nicht gemacht und somit hatte ich einen Sektor auf der Strecke von Cairns - Sydney mehr verbraucht.
Ich konnte von Byron Bay nur noch ans Ende dieses Sektors fahren und das war Kaluah. Von dort waren es noch 200km nach Sydney. In Kaluah gab es anscheinend so gut wie nichts und deshalb entschied ich mich noch ein Ticket von Kaluah nach Sydney zu kaufen, um pünktlich am Freitag dort anzukommen.

In Sydney angekommen, bezog ich mein Zimmer im Railway Square YHA und traf mich mit dem Tim und der Selina. Wir gingen anschließend in das Shared-Appartment von Tim und lernten dort seine Mitbewohner kennen. Später am Abend skypte ich noch mit Deutschland.
Das war's soweit für den Freitag.

16.11.13 16:20, kommentieren

1.11.13 - 4.11.13 / Noosa

Wieder zurück in Noosa, ging es wieder ins Holse Lodge YHA, wo ich für eine Nacht ein Bett hatte. Dieses Wochenende war es sehr schwierig ein Bett in Noosa zubekommen, da ein großer Triathlon dort stattfand. Somit hatte ich für's erste ein Bett für eine Nacht. Außerdem habe ich dann mitbekommen, dass der Max, jemand aus meinem Jahrgang in Gelnhausen, auch in Australien ist und den habe ich dann mal angeschrieben und zufälligerweise war er sogar in Noosa bzw. in der Nähe, weil er seinen Van an- oder ummelden musste. Als das erledigt war, trafen wir uns und haben ein wenig gequatscht. Er würde gerne in Noosa bleiben und dort auch Arbeit finden.
Sein neuer Van ist echt klasse. Seinen alten konnte er für 6300 AUS$ verkaufen. Der neue hat, wie der alte, 5000 gekostet und fährt sogar mit Gas, was pro Liter etwa 80 Cent kostet, nicht schlecht. Außerdem hat er hinten eine große Matratze drinnen und ein Regal mit Kisten. Schon fast luxuriös.

Später am Abend habe ich dann das Internet im Hostel getestet und ein wenig am Blog geschrieben und mit der lieben Mutti geskypt. Jedoch war die Verbindung im Hostel so schlecht, dass das Gespräch alle paar Minuten unterbrochen wurde und ich deshalb einfach mit dem Datenvolumen vom Handy nach Hause telefoniert habe.

Am nächsten Tag musste ich auschecken, doch gerade in dem Moment, wo ich meine Sachen in den Gepäckraum stellen wollte, hält mich die Rezeptionsfrau an und meint, dass gerade jemand abgesagt hat und ich doch noch eine Nacht bleiben kann. =) yeah. Das Zimmer konnte ich auch behalten und musste nur noch meine Sachen wieder hochbringen.

In der Nähe vom Hostel gab es einen Rollerverleih und die Chance nutzte ich aus, um mal den Linksverkehr zu testen und um ein wenig durch Noosa zu düsen.
Resümee: Der Linksverkehr ist gar nicht so schwer und mal wieder mit einem Roller herumzufahren hat auch Spaß gemacht.

Eigentlich wollte ich mir den Nationalpark in Noosa mal anschauen, aber ich bin lieber herumgefahren und habe mich am Strand gesonnt. Später habe ich mich nochmal mit dem Max getroffen und sind später zu einem Aussichtspunkt gegangen, von dem man einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang hat. Leider wusste ich nicht, dass man auch dort hinfahren kann und bin die 1,2 km halbwegs hochgerannt, als ich erfahren habe, dass der Max schon oben ist und die Sonne auch nicht auf mich wartete.
Der Blick von oben war echt richtig klasse! Man hatte einen super Blick auf Noosa und die Everglades! Es lohnt sich dort hinzugehen.
Als die Sonne dann verschwunden war, sind wir ins YHA gegangen, um zu kochen und um danach runter an die Bar zugehen und ein Bier zutrinken. Da ich noch nicht gehen wollte, fragte ich Max, ob ich die nächste Nacht mit in seinem Van übernachten könnte. Er hat zugestimmt und somit war die nächste Unterkunft geklärt. Danke =)!

Morgens um kurz vor 10 habe ich dann ausgecheckt und habe mit dem Roller die Sachen zu Max seinem Van gefahren. Kurz darauf musste dann auch der Roller wieder zurück.
Als wir dann durch die Stadt gelaufen sind, entschieden wir uns später ins Kino in Thor 2 zugehen. Den ersten habe ich noch nicht gesehen, aber der 2. war nicht schlecht. Hat Spaß gemacht.
Bevor wir ins Kino gegangen sind, haben wir dann noch im Nomads am Pool gechillt und den Moment genossen. Abends haben wir dann auch dort gekocht und sind auch in die hauseigene Bar gegangen, um etwas Pool zuspielen.
Danach stand nur noch schlafen an. Der Max ist dann in ein Wohngebiet gefahren, wo wir dann die Nacht verbracht haben.

Ich muss schon sagen, so ein Van ist schon klasse. Man ist für sich und die Matratze ist um weiten besser als die in den Hostels. Am morgen sind wir dann wieder ins Nomads gegangen um zu frühstücken. Um viertel nach 8 ging dann mein Bus in Richtung Byron Bay.

16.11.13 16:19, kommentieren

Mittwoch (30.10.) bis Freitag (01.11.13) / Bushcamp

Das Bushcamp:
Am Morgen danach hatten wir alle etwas einen Schädel und mussten auch noch recht früh aufstehen -.-, um halber auszuchecken, weil wir die nächsten Nächte in Zelten schlafen sollten, und weil wir eine Kanutour machten.
Kurz gefrühstückt, die Sachen (Lacken und Kissen) zurückgebracht und zu den Kanus gelaufen...
Dort hat er uns erzählt, dass wir diesmal den Fluss aufwärts, gegen die Strömung und noch gegen den Wind fahren. Tolle Bedingungen, vor allem mit Kopfschmerzen .
Unsere Gruppe war recht klein und mit 6 Mann passten wir in 2 Kanus rein. Die Gruppe bestand wieder mal aus recht vielen Deutschen (5 St.) und einem Engländer, den Will. Geplant war, dass wir für die 7 Kilometer lange Strecke etwa 2 Stunden brauchen, jedoch benötigten wir nur 1 1/2 Stunden. Dort am Strand hat man sich dann hingelegt und an seiner Bräune gearbeitet bzw. Auch nur geschlafen.

Nach ein paar Stunden brachen wir dann wieder auf, und diesmal wieder gegen die Strömung und gegen einen noch stärkeren Wind. Kein Problem für uns =).
Im Camp wieder angekommen, gab es eine Stärkung und ein paar Filme, um die Zeit zuverstreichen. Abends haben wir dann wieder Filme geschaut, zusammen geredet und nichts getrunken.
Leider hat es wieder ziemlich stark geregnet und wir entschieden uns wieder in die Dorms zugehen und nicht in den Zelten zu schlafen. Wie gesagt, so getan. Bett reserviert und später dann dort geschlafen.

Am nächsten Tag stand wieder eine Kanutour an, aber diesmal Fluss abwärts =).
Aber irgendwie schon wieder gegen die Strömung und an dem See, zu dem wir fuhren, war es noch windungeschützter. Wieder ein mal beste Bedingungen.
Unsere Gruppe war heute um 2 Deutsche kleiner geworden, da sie an Halloween in Noosa sein wollten und daher heute schon abgereist sind.Somit waren es 2 Kanus mit jeweils 2 Personen.
Ich glaube wir brauchten knapp 50 Minuten, um an die Anlegestelle am Fluss zugelangen. Von dort aus sollte es etwa 2,5 km zum Meer sein. Allerdings dachten wir, dass es ein Sandweg wäre, und nicht eine schon leicht aufgeheizte Straße...also auf dem Hinweg war es sogar noch recht angenehm barfuß zu gehen, aber später... na ja.
Am Strand angekommen, arbeiteten wir an unserer Bräune und an den Plänen für heute den kommenden Abend. Desweiteren haben wir noch ein bisschen geschlafen.
Nach einigen Stunden traten wir die Heimreise an und es war auf der Straße ziemlich heiß bis nicht betretbar heiß. Man versuchte somit auf den weißen Streifen zu laufen und jeden Schatten zu nutzen. Als wir wieder an den Kanus waren, taten einem die Füße weh und man hatte ein paar Blasen mehr.
Die Rückfahrt war recht mühsam, da jeder nicht so die Lust hatte und es recht heiß war. Ich glaube wir brauchten etwa 15-20 Minuten länger. Im Camp gab es dann erstmal einen Film und auch etwas zum Essen.

Der Abend war eigentlich so geplant, dass wir den restlichen Goon trinken und einen Horrorfilm gucken, leider waren nicht alle dafür und der Horrorfilm blieb aus. Deshalb nutzten wir das trockene Wetter, um ein Lagerfeuer zu machen. (Später habe ich erfahren, dass es ein Lagerfeuerverbot gab, aber das hatte und dort keiner erzählt).
Am Feuer hat Will eine recht lustige Horrorgeschichte erzählt, die von einem ungarischen Jungen und 4 Mädchen handeln. Die von den Mädchen ging in Kurzfassung so:
Auf dem Regal standen vier gleiche Goon-Boxen, die 4 Mädels gehörten. In einer Nacht, ähnlich wie dieser, kamen sie nach ein paar Tassen Goon auf die Idee Kanu zufahren. Aber sie kamen nie wieder. Man hatte nur die Kanus und ihre Socken wiedergefunden. Und jeder der von ihrem Wein trinkt, verschwindet auf mysteriöser Weise.

Die von dem ungarischen Jungen geht in etwa so:
Der ungarische Junge liebte Goon. Er lebte für Goon und das war auch das einzigste was er trank. Aber irgendwann, ist er auch verschwunden und jeder der von seiner Goon-Box trinkt (das war die 5. Box auf dem Regal, die farblich sich von den anderen 4 deutlich unterschied), wird von ihm nachts heimgekehrt und er saugt seinen Goon aus den Beinen und den Armen heraus, bis man nur noch so aussieht, wie eine getrocknete Karotte. Die einzige Lösung war mit ihm auf ungarisch zu reden, jedoch konnte keiner diese Sprache und jeder der davon trank, war dem Tode geweiht.
Wahrscheinlich war der Campingplatzbesitzer der Vater von dem Sohn und er war auch für das Verschwinden verantwortlich, jedoch würde er uns auch nicht helfen, weil er auch böse war/ist.

So in der Richtung waren die Geschichten. Der Abend war noch recht lustig und zu später Stund, sind wir alle in die Zelte gegangen.

Am nächsten Morgen waren alle von uns noch am Leben und darüber waren wir heilfroh. Darauf mussten wir dann erst einmal frühstücken. Um 12 Uhr ging dann unser Shuttle zurück nach Noosa, wo wir uns alle verabschiedeten und hofften uns wiederzusehen.

Das Bushcamp war richtig cool und hat ziemlich Spaß gemacht. Außerdem waren dort die Toiletten und die Duschen sehr sauber und hatten auch genug Power. Bisher waren es die besten die ich hier in Australien hatte.

8.11.13 14:58, kommentieren

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