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Donnerstag, der 24.10.2013

So am Donnerstag bin ich morgen in Rainbow Beach angekommen. Eine nette kleine Stadt. Leider kann man dort nicht viel machen...Jedenfalls:
Morgens angekommen, nach recht langer Fahrt rechtfertig ins Zimmer eingezogen und etwas aufgefrischt.
Die meisten Leute, die hier angekommen bleiben nur für eine Nacht und gehen dann am nächsten Tag auf die Faser Island Tour. Ich gehörte nicht zu denen. Ich blieb 2 Nächte vor meinem Start. Somit hatte ich am nächsten Tag komplett 9 neue Zimmergenossen. Aber dazu später.

Ich habe die meiste Zeit nicht viel gemacht, bisschen gespielt und geschlafen. Später um 4 Uhr gab es einen freien Bushwalk, der sehr gut sein sollte. Dies stand also nun auf den Tagesplan. Die Führer waren nicht pünktlich und somit sind wir erst 15 Minuten später gestartet (am nächsten Tag ist keiner von den Führern gekommen und die Leute mussten es alleine machen).

Wir gingen erst 20 Minuten straight den Berg hoch. Über einen Waldweg dann zu einem unbeschreiblich guten und atemberaubenden Ausblick auf eine riesige Düne/Dünenlandschaft.

Wir gingen erst ein mal Richtung osten. Dort hatten wir die Möglichkeit zu Sandboarden. Ein paar Leute aus unserer Gruppe waren echt gut und konnten stehend, den Berg runterfahren. Einen kleinen Fußweg weiter konnten wir unser nächstes Reiseziel sehen: Fraser Island. Kurz ein paar Fotos geknipst und die Aussicht genossen und weiter ging der Walk. Als nächstes zeigten sie uns, wie man einen Bummerang wirft. Bei manchen hat es geklappt und bei manchen eher nicht so....Der Wind erschwerte das Ganze etwas und der Bummerang flog erst gut und später dann etwas weiter weg und traf bei mir fast 2 Passanten... gut, dass es nur fast war!
Normalerweise hat man in Richtung westen einen guten Blick auf den Sonnenuntergang, leider hatten wir nicht so viel Glück und es war sehr wolkig. Wir konnten aber kurz den letzten Part etwas sehen.

Am Abend ging nichts mehr und ich ging fröhlich zu Bett.

1.11.13 14:03, kommentieren

Freitag, der fünfundzwanzigste Oktober zweitausenddreizehn

Also: Heute war ich also mal kurz allein im Zimmer, weil alle morgens ausgecheckt sind und ihr Tour gestartet haben.
Im Laufe des Tages kamen dann 3 Irländer und 6 Deutsche ins Zimmer.

Um 2 Uhr gab es ein kleinen Vortrag über Fraser was man alles beachten hat und wie gefährlich es dort ist. Es war ein Video was von der Regierung von Queensland ist und es begann mit Unfällen von überschlagenden Geländewagen und Verletzten, die doch noch rechtzeitig ärztliche Hilfe bekamen, den diese kann einige Stunden entfernt sein... Man wurde also sehr abgeschreckt und die unterschwellige Botschaft war, dass man den Trip nicht überleben wird, denn auch Dingos sind dort unterwegs. Lauter Sachen, die bei einigen etwas Hinterlassen haben und doch etwas verunsichtert waren, dort doch Auto zu fahren.
Das Video war anscheinend schon 12 Jahre alt und joa, die Besitzer der Hostels machen gerne ein paar Scherze darüber.

Am gleichen Tag konnte man noch verschiedene Sachen kaufen und sich auf dem Trip vorbereiten. Man wurde in Gruppen eingeteilt und in meiner Gruppe waren 7 Deutsche und 1 Engländer (mich inkl.).

Am Abend setzte ich mich mit dem Engländer namens James miit einer Engländerin und einer Holländerin aus seinem Zimmer zusammen und unterhielten uns etwas. So gegen 11/halb 12 sind wir dann auch ins Bett gegangen, um fit zu sein, wenns morgen früh losging.

Ach so:
Ich hatte dort auch noch die Agentur in Airlie Beach angerufen, um das Datum der Whitsundays Tour zu verschieben. Leider ging das nicht, da die Bedingungen, die auf der Broschüre waren, die sie mir gegeben haben, veraltet waren und nicht mehr stimmten....so so na vielen Dank dafür! -.-

1.11.13 14:14, kommentieren

Fraser Island, Samstag bis Montag, 26.10. bis 28.10.2013

Morgens um 6 Uhr aufstehen, warten bis alle sich frisch gemacht haben, etwas frühstücken und dann das machen, was die Leute von der Tour einem sagen.

Wir hatten die Verpflegung mit im Preis und wir bekamen pro Gruppe 2 Körbe und eine Truhe mit Essen. Leider war das Essen sehr knapp kalkuliert, aber es kam das Deutsche aus uns raus und alles wurde gerecht verteilt und auch darauf geachtet....na ja

Die erste Station war es auf die Insel zu kommen. Es stellte sich heraus, dass das schon einmal nicht sehr leicht war. Der Sand dort war schon sehr weich und wir erreichten mit Mühe die Fährenablegestelle. Wir fuhren in einer Karavane mit 4 Autos.

Die erste Haltestelle war in einem kleinen Ort, wo es Kioske gab und ein paar Hotels oder Motels, weiß nicht so genau, was es wirklich war. Dort aßen wir zu Mittag und danach durfte ich ans Steuer =). Bei uns musste man mindestens 18 sein und seinen Führerschein 1 Jahr haben. Dies war nicht bei allen Touren so, es gibt welche, bei denen man 21 sein muss.
Die Strecke zum Lake McKenzie war nicht sehr leicht, aber auch nicht sehr schwer. Es war machbar und es machte sehr viel Spaß! Man konnte genüßlich das Auto durchschütteln.

Der See war mit Süßwasser und das war mal eine gute Abwechslung zu dem ganzen Salzwasser.
Wir blieben dort 1 1/2 Stunden und nun durfte die nächste Person weiter fahren. Der nächste Halt war in unserem Camp K'gari. Es war Dingo-sicher und weil es den Aboriginies gehört, gelten dort ihre Regeln. Man durfte nicht pfeifen und nicht spucken. Es würde Unglück bringen und dabei nehmen sie es sehr streng. Das Feuerverbot auf der Insel dagegen nicht so. Jeden Abend gab es ein Lagerfeuer.

Wir bekamen einen Essensplan, wie wir unser Essen zubereiten sollen und was es wann gibt. Als erstes gab es Reis mit Gemüse. Es wurde von uns allen zubereitet und auch verschlungen. Abends wurde bisschen Goone getrunken und auch recht früh ins Bett gegangen.

Am nächsten Morgen wurde gefrühstückt und anschließend zum Eli Creek gefahren. Das ist ein Fluss mit Süßwasser, in dem man sich gemütlich Richtung Meer treiben lassen kann. Dort blieben wir ein paar Stunden.

Anschlißend sind wir zurück zum Camp gefahren, um Wraps zu essen. Danach ging es zum Lake Wabby. Man brauchte etwa 45 Minuten, um vom Strandparktplatz zum See zu laufen. Der See war sehr schön, doch ihn wird es wahrscheinlich bald nicht mehr geben, denn die Dünen bewegen sich in Richtung See und das wird er nicht überleben.

Nach einer entspannten Seepause ging es wieder zurück zu den Autos und in Richtung Indian Head. Bevor wir aber die Aussicht genossen, sind wir zu den Champange Pools gegangen. Man erhofft sich leider etwas mehr... aber es war trotzdem schön dort.

Danach sind wir aber zum Indian Head gefahren und ein Auto musste dabei kaputt gehen. Anscheinend war der Kühlschlauch geplatz, jedenfalls musste die Gruppe dort auf ein neues Auto warten. Am nächsten Tag sollte es dann repariert werden.

Wir anderen sind dann noch zu einem Kiosk gefahren, um etwas zum Knabbern zu kaufen, um unsere Trinkvoräte etwas aufzufrischen und um die Meschaniker abzuholen.
Als das erledigt war fuhren wir wieder in Richtung Camp. Dort gab es dann lecker Steaks =)!
Zum Abend wurden dann die Reste geleert und anschließend geschlafen.

Am letzten Tag hatten wir dann wieder ein Auto für uns. Am Tag davor mussten wir mit dem Guide fahren, da jede Gruppe mal die Chance haben sollte, fahren zu dürfen.
Heute stand nicht so viel auf dem Plan. Ich meine wir sind irgendwo bestimmtes noch hingefahren, aber ich bin mir nicht so sicher (knapp 2 Wochen jetzt her und schon 10 nach 1 nachts...).

Auf der Fähre ging es dann wieder zum Festland und diesmal hatten wir keine Probleme den Sandteil zu verlassen. Zurück im Hostel wurden dann erst einmal die Autos ausgeräumt und gesäubert, weil alle mit anpackten, ging das auch recht schnell. Danach musste man neu einchecken und jede Gruppe wurde in ein Zimmer gesteckt. Yuhu...:/ na ja
Als erstes stand Duschen an der Reihe. Nach 3 Tagen ohne Dusche und voller Sand sah man dem entsprechend aus und fühlte sich auch so... Am Abend wurde dann noch etwas gefeiert. Meine Gruppe war eher so der Partymuffel und somit saßen wir an einem Tisch redeten ein wenig und schauten den anderen bei den Partyspielen zu. Es half auch nichts sie zu motivieren... Bei einem Partyspiel "Get the Box" hat James und ich mitgemacht.

Das Spiel ist recht leicht erklärt:
Es gibt eine Box und man muss versuchen sie mit dem Mund aufzuheben. Dabei dürfen nur die Füße den Boden berühren bzw. auch später gezwungenermaßen auch das Gesicht. Man hat pro Runde 2 Versuche.
Nach jeder Runde wird die Box immer kleiner.

Die ersten paar Runden waren recht ein einfach, da hatte die Box auch noch so etwa 30cm. Pro Runde wurde dann immer so 5cm abgeschnitten.

Als die Box nur noch etwa 5cm hoch war, dachte ich, dass ich es nicht mehr schaffen würde, aber irgendwie lag ich jedes mal falsch. Irgendwann war nur noch der Boden übrig, doch das war auch noch machbar für die 4 Finalisten.
Um die Zahl zu minimieren gab es dann noch ein Stück Papier und eine Münze zum aufheben. Aber das schafften wir ebenfalls. Für die Gewinner gab es ein Getränk aufs Haus. Damit es sich auch gelohnt hat, hab ich den Cocktail für 8 $ genommen.

Nach dem Spiel sind auch fast alle von meiner Gruppe gegangen. Nur noch James war noch da und wir redeten mit ein paar Leuten, die mit auf Fraser waren.
Als die Lounge geschlossen wurde, gingen wir dann in ein Haus neben dem Hostel, was anscheinend einem Housekeeper vom Hostel gehörte. Da ging es dann noch etwas weiter. Es kamen ständig irgendwelche Leute und es war recht gute Stimmung. Ich ging aber auch schon bald, da ich dann keinen mehr kannte und ich ins Bett wollte.

1.11.13 14:18, kommentieren

Dienstag, der 29.10.2013 / Fahrt nach Noosa

Am Dienstagmorgen ging es dann direkt nach einem kleinem Frühstück in Richtung Noosa. Die Fahrt dauerte nur 3 Stunden und dieses mal hatten wir auch einen neuen Bus. Das heißt er war mit Wi-Fi und USB-Ports zum laden von Handys ausgestattet. Die Fahrt war recht schnell vorüber. Man schlief und hörte etwas Musik.

In Noosa angekommen sind wir, James und ich, in Holse Lodge gefahren, wo wir beide eine Nacht accomondation hatten. In Hostel eingecheckt und den Empfang genutzt, um den Gutschein für das Bushcamp zu bestätigen, kam erst einmal wieder ein Schreckmoment. Der erste war eigentlich nicht schlimm. Ich hatte bei dem Bushcamp angerufen, um zu bestätigen, dass ich morgen dahin gehe, aber er meinte, dass es bereits heute begann. Wegen seinem tollen Dialekt und Genuschel hatte ich ihn nicht sehr verstanden und musste James hinzuholen, damit er übersetzt. Eigentlich da mein Plan gewesen, dass ich dort in Noosa ankomme, eine Nacht im Hostel bleibe und dann in das Bushcamp gehe. Aber das war mein Plan und nicht der, den die Bushcampleute hatten. Nur kein Stress erst mal! Die Bushcamper holen die Backpacker mehrmals am Tag ab und somit konnte ich den nächsten Abholtermin nutzen, um in das Bushcamp zu gehen.
Während ich oben wieder meine Sachen zusammengepackt habe, hat der nette James unten an der Rezeption das geregelt, dass ich die Nacht auf den Freitag verschiebe, an dem ich wieder komme.
Vielen Dank nochmal =).

Der nächste Schockmoment war der als ich meine Mailboxnachrichten, abgehört habe. Da hat nämlich jemand von dem Castaway, was ich mal gebucht hatte, aber weil sie doch keine 3 Nächte frei hatten, sondern dann doch nur noch eine abgesagt hatte, mich angerufen, weil ich nicht im Flugzeug war und dass ich den nun bezahlen muss und wenn ich ihn nicht zahle, sie meine Reisepassnummer herausfinden und wenn ich das Land dann verlassen will, von der Polizei aufgehalten werde. Das Problem war halt, dass ich in Rainbow und in Fraser kein Empfang hatte und somit die Anrufe nicht entgegennehmen konnte, sie waren daher auch schon ein paar Tage alt. Jedenfalls habe ich den Mann direkt zurückgerufen und dann ihm erzählt, dass ich doch eigentlich sagt habe, dass ich nicht mitkomme. Er hat mir darauf die Nummer vom Büro gegeben und die haben mir dann gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll, dass das anscheinend ein Fehler von denen war und sie nichts von mir haben. Ich habe darauf gesagt, dass ich nun in ein Bushcamp gehe und wahrscheinlich auch kein Netz habe, sie mich aber am Freitag wieder erreichen können, falls noch was ist.
Anschließend habe ich noch meine weiteren Nachrichten abgehört und da hatte Büro von dem Castaway mich versucht anzurufen und gemeint, dass sie doch noch einen Platz frei haben für den Samstag und falls ich in der Stadt bin, mitfliegen kann.

Na ja also nach dem kleinem Schock erstmal zu dem Buszentrum gefahren, wo ich dann in das Bushcamp gefahren wurde. Vorher hatten wir allerdings noch die Möglichkeit verschiedene Sachen einzukaufen. In dem Bus habe ich dann ein paar weitere nette Deutsche kennengelernt, mit denen ich mich auch direkt verstanden habe. Eine war die Karina, die mich etwas an meine Cousine Anne erinnert hat .

Im Bushcamp angekommen ging es dann nach einem kleinem Rundgang in die Küche, um etwas zu essen. Es war doch besser ausgestattet als gedacht. Sie hatten Kühlschränke, Gasherde und fließenden Trinkwasser aus dem Hahn, was deutlich besser schmeckte als das in den letzten Städten. Man konnte in dem Camp:
Pool spielen
Filme angucken
trinken
reden
Kanu fahren
und schlafen
mehr dann auch nicht. Man hatte sogar teilweise recht guten Empfang.
In dieser Nacht hatten wir die Dorms zum übernachten. Wir schliefen dort in etwas wie eine Hängematte, war sogar recht gemütlich.

Abends haben wir dann den Goon ausgepackt und gelerrt, allerdings hat es auch ziemlich hat geregnet und gewittert. Man sollte ja wenn es anfängt zu gewittern sich nicht unter Bäumen aufhalten...leider waren wir in einem Bushcamp und nur von Bäumen umgeben.
Aber nichts desto trotz hatten wir uns trotzdem einen lustigen Abend gemacht und sind dann später in die Matten gegangen.

8.11.13 14:53, kommentieren

Mittwoch (30.10.) bis Freitag (01.11.13) / Bushcamp

Das Bushcamp:
Am Morgen danach hatten wir alle etwas einen Schädel und mussten auch noch recht früh aufstehen -.-, um halber auszuchecken, weil wir die nächsten Nächte in Zelten schlafen sollten, und weil wir eine Kanutour machten.
Kurz gefrühstückt, die Sachen (Lacken und Kissen) zurückgebracht und zu den Kanus gelaufen...
Dort hat er uns erzählt, dass wir diesmal den Fluss aufwärts, gegen die Strömung und noch gegen den Wind fahren. Tolle Bedingungen, vor allem mit Kopfschmerzen .
Unsere Gruppe war recht klein und mit 6 Mann passten wir in 2 Kanus rein. Die Gruppe bestand wieder mal aus recht vielen Deutschen (5 St.) und einem Engländer, den Will. Geplant war, dass wir für die 7 Kilometer lange Strecke etwa 2 Stunden brauchen, jedoch benötigten wir nur 1 1/2 Stunden. Dort am Strand hat man sich dann hingelegt und an seiner Bräune gearbeitet bzw. Auch nur geschlafen.

Nach ein paar Stunden brachen wir dann wieder auf, und diesmal wieder gegen die Strömung und gegen einen noch stärkeren Wind. Kein Problem für uns =).
Im Camp wieder angekommen, gab es eine Stärkung und ein paar Filme, um die Zeit zuverstreichen. Abends haben wir dann wieder Filme geschaut, zusammen geredet und nichts getrunken.
Leider hat es wieder ziemlich stark geregnet und wir entschieden uns wieder in die Dorms zugehen und nicht in den Zelten zu schlafen. Wie gesagt, so getan. Bett reserviert und später dann dort geschlafen.

Am nächsten Tag stand wieder eine Kanutour an, aber diesmal Fluss abwärts =).
Aber irgendwie schon wieder gegen die Strömung und an dem See, zu dem wir fuhren, war es noch windungeschützter. Wieder ein mal beste Bedingungen.
Unsere Gruppe war heute um 2 Deutsche kleiner geworden, da sie an Halloween in Noosa sein wollten und daher heute schon abgereist sind.Somit waren es 2 Kanus mit jeweils 2 Personen.
Ich glaube wir brauchten knapp 50 Minuten, um an die Anlegestelle am Fluss zugelangen. Von dort aus sollte es etwa 2,5 km zum Meer sein. Allerdings dachten wir, dass es ein Sandweg wäre, und nicht eine schon leicht aufgeheizte Straße...also auf dem Hinweg war es sogar noch recht angenehm barfuß zu gehen, aber später... na ja.
Am Strand angekommen, arbeiteten wir an unserer Bräune und an den Plänen für heute den kommenden Abend. Desweiteren haben wir noch ein bisschen geschlafen.
Nach einigen Stunden traten wir die Heimreise an und es war auf der Straße ziemlich heiß bis nicht betretbar heiß. Man versuchte somit auf den weißen Streifen zu laufen und jeden Schatten zu nutzen. Als wir wieder an den Kanus waren, taten einem die Füße weh und man hatte ein paar Blasen mehr.
Die Rückfahrt war recht mühsam, da jeder nicht so die Lust hatte und es recht heiß war. Ich glaube wir brauchten etwa 15-20 Minuten länger. Im Camp gab es dann erstmal einen Film und auch etwas zum Essen.

Der Abend war eigentlich so geplant, dass wir den restlichen Goon trinken und einen Horrorfilm gucken, leider waren nicht alle dafür und der Horrorfilm blieb aus. Deshalb nutzten wir das trockene Wetter, um ein Lagerfeuer zu machen. (Später habe ich erfahren, dass es ein Lagerfeuerverbot gab, aber das hatte und dort keiner erzählt).
Am Feuer hat Will eine recht lustige Horrorgeschichte erzählt, die von einem ungarischen Jungen und 4 Mädchen handeln. Die von den Mädchen ging in Kurzfassung so:
Auf dem Regal standen vier gleiche Goon-Boxen, die 4 Mädels gehörten. In einer Nacht, ähnlich wie dieser, kamen sie nach ein paar Tassen Goon auf die Idee Kanu zufahren. Aber sie kamen nie wieder. Man hatte nur die Kanus und ihre Socken wiedergefunden. Und jeder der von ihrem Wein trinkt, verschwindet auf mysteriöser Weise.

Die von dem ungarischen Jungen geht in etwa so:
Der ungarische Junge liebte Goon. Er lebte für Goon und das war auch das einzigste was er trank. Aber irgendwann, ist er auch verschwunden und jeder der von seiner Goon-Box trinkt (das war die 5. Box auf dem Regal, die farblich sich von den anderen 4 deutlich unterschied), wird von ihm nachts heimgekehrt und er saugt seinen Goon aus den Beinen und den Armen heraus, bis man nur noch so aussieht, wie eine getrocknete Karotte. Die einzige Lösung war mit ihm auf ungarisch zu reden, jedoch konnte keiner diese Sprache und jeder der davon trank, war dem Tode geweiht.
Wahrscheinlich war der Campingplatzbesitzer der Vater von dem Sohn und er war auch für das Verschwinden verantwortlich, jedoch würde er uns auch nicht helfen, weil er auch böse war/ist.

So in der Richtung waren die Geschichten. Der Abend war noch recht lustig und zu später Stund, sind wir alle in die Zelte gegangen.

Am nächsten Morgen waren alle von uns noch am Leben und darüber waren wir heilfroh. Darauf mussten wir dann erst einmal frühstücken. Um 12 Uhr ging dann unser Shuttle zurück nach Noosa, wo wir uns alle verabschiedeten und hofften uns wiederzusehen.

Das Bushcamp war richtig cool und hat ziemlich Spaß gemacht. Außerdem waren dort die Toiletten und die Duschen sehr sauber und hatten auch genug Power. Bisher waren es die besten die ich hier in Australien hatte.

8.11.13 14:58, kommentieren

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